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Wilhelm Tell – Guillaume Tell – Guglielmo Tell – Guglielm Tell

Unser Nationalheld & Freiheitskämpfer!

 

Wilhelm Gorkeit (Armbruster) von Tellikon (Tell) 1251-1297†

Wilhelm Tell ist keine Sage oder nur von Schiller erfunden! Alle die das Behaupten sind nicht auf dem
neusten Stand!
Tell gab es wirklich!

Wilhelm Tell konnte bisher nicht identifiziert werden, weil er meistens unter dem Zunamen Gorkeit
erscheint; Die deutsche Form blieb unerkannt. Gorkeit ist die lateinische Form für Armbrustmacher,
dem Beruf von Wilhelm Tell. Liest das Forschungsbuch “Und es gab Tell doch”

 

       

 

Und es gab Tell doch – Arnold Claudio Schärer – ISBN 3 85725 106 2 – 1986 – 1. Auflage von 4000 Stk.
vergriffen – aus dem Archiv von Patriot.ch

Neue Forschungsergebnisse zur Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft.

Mit Arnold Claudio Schärer hatten wir damals schriftlichen Kontakt und auch telefoniert um das Buch
als pdf Version zur Verfügung zu stellen, leider kam es dann nicht mehr dazu weil er verstarb. Von ihm
erfuhren wir dass er und seine Frau vom Bundesrat für ihre wertvolle Forschungsarbeit nie die
Anerkennung bekamen die ihnen gebührte, das machte ihn nachdenklich, jahrelang haben sie
geforscht und Fakten zusammengetragen. Hier auf unserem Patrioten Portal erhalten sie wenigstens
die Anerkennung ihrer wertvollen Arbeit die ihnen gebührt. DANKE!

Auch im Weissen Buch von Sarnen von 1470 (ein Buch mit Abschriften und Chroniken) wird die
Geschichte von Wilhelm Tell erwähnt. Später tauchte sie im Chronicon Helveticum von Aegidius
Tschudi erneut auf.

Prinzipiell ist es aber gleichgültig, ob Wilhelm Tell tatsächlich
gelebt hat. Er transportiert wichtige schweizerische Werte wie
Freiheit, Mut, und Heldentum!

 


Die Tellenschüsse

von Gottfried Keller

Ob sie geschehn? Das ist hier nicht zu fragen;
Die Perle jeder Fabel ist der Sinn,
Das Mark der Wahrheit ruht hier frisch darin,
Der reife Kern von allen Völkersagen.

Es war der erste Schuss eines Alleswagen,
Kind, Leib und Gut, an köstlichen Gewinn:
Blick’ her, Tyrann! was ich nur hab’ und bin,
Will ich beim ersten in die Schanze schlagen!

Und du stehst leer und heillos, wie du bist,
Und lässest fühllos dir am Herzen rütteln,
Und spiegelst lächelnd dich in meinem Blut?

Und immer: Nein? – Verlaufen ist die Frist!
Verflucht sei deines Hauptes ewig Schütteln!
O zweiter, heil’ger Schuss, nun triff mir gut!


So wars …

Wilhelm Tell wohnte im Land Uri am Vierwaldstättersee und war ein guter Schiffer und Schütze.
König Albrecht von Österreich wollte Uri, Schwyz und Unterwalden haben und schickte seinen Vogt
Gessler ins Land. Der setzte in Altdorf einen Hut auf eine hohe Stange. Jeder sollte sich vor dem Hut
verbeugen. Wer es nicht tat, der sollte sterben.

Tell verbeugte sich nicht. Soldaten fingen ihn und brachten ihn zu Gessler. Der wollte Tell leben lassen,
wenn er mit seiner Armbrust einen Apfel treffen konnte. Der Apfel sollte auf dem Kopf von Tells Sohn
liegen. Tell nahm zwei Pfeile. Einen legte er auf die Armbrust und schoss. Er traf den Apfel – und war frei.

      
Der Apfelschuss

Gessler bemerkte aber einen zweiten Pfeil in Tells Köcher, und auf die Frage, was das zu bedeuten habe,
antwortet Tell: “Mit diesem Pfeil durchbohrt ich – Euch, wenn ich mein liebes Kind getroffen hätte”


Der zweite Pfeil

Da sah Gessler, dass Tell ein gefährlicher Mann war.
Er liess ihn noch einmal fangen und wollte ihn auf seine Burg bringen.

Als sie mit dem gefangenen Tell über den Vierwaldstättersee fuhren, kam ein Sturm. Gessler und die
Soldaten hatten Angst, aber Tell nicht. Da musste er das kleine Boot steuern. Er steuerte es zu einer
Klippe, und dort sprang er an Land und floh.

      
Tell rettet sich und springt aus dem Boot

      
Die Tellskapelle wo er an Land sprang

Auf dem Landweg eilte Tell deshalb nach Küssnacht und versteckte sich in der “Hohlen Gasse”, einer
Schlucht, welche vom See zu Gesslers Schloss führte. Tell schoss einen Pfeil mitten in Gessler Herz als
dieser an seinem Versteck vorbeikam.


Hohle Gasse bei Küssnacht

“Durch diese hohle Gasse muss er kommen, es führt kein andrer Weg nach Küssnacht”
( Schiller:  Wilhelm Tell )

Als Beginn des Freiheitskampfes gegen die Tyrannei der Habsburger galt Tells “heldenhafte” Tat fortan,
der schlussendlich am 1. August 1291 mit dem “Rütlischwur” (Rütli ist eine Wiese vis-à-vis von Sisikon)
in der Gründung der “Eidgenossenschaft” und damit der Geburt der Schweiz gipfelte. Vertreter der
“Urkantone” Uri, Schwyz und Unterwalden schworen sich an jenem historischen Tag ewige Treue und
gelobten, dass sie
nie mehr durch fremde Mächte beherrscht sein wollen.

Wilhelm Tell starb am 16. Januar 1297 bei einem Blutracheakt obwohl Sühne geleistet wurde. Das Datum
lässt sich aus der Kombination von 3 Quellenangaben feststellen.


Sehenswürdigkeiten

Telldenkmal (Altdorf), Tellskapelle (Sisikon), Hohlegasse (Küssnacht), Gesslerburg (Küssnacht),
Rütliwiese (Rütli), Schillerstein (Rütli), Tellmuseum (Bürglen), Tellspiele (Altdorf), Tellspiele
(Matten bei Interlaken)


aussTELLung

Gesslers Hut im Kloster Einsiedeln!
Es war eine Besondere aussTELLung im Kloster Einsiedeln, die bis 31. Dezember 2005 zu besichtigen
war. Bruder Gerold spielte früher in den Tellspielen Altdorf den Walter Tell, seither sammelte er
jahrelang alles zum Thema Wilhelm Tell. Seine Sammlung geniest inzwischen Grosse Anerkennung
in Fachkreisen. In der Gallerie zeigen wir ein paar Bilder von der aussTELLung mit freundlicher
Genehmigung von Bruder Gerold.


Wilhelm Tell – dieser Name steht für den Kampf eines Volkes um Freiheit

Während der Napoleonischen Kriege wurde Wilhelm Tell zum Symbol des Widerstands.

Auch wenn sich Geschichtsschreiber und Historiker über die wahre Identität eines Wilhelm Tells nicht
ganz im Klaren sind, so kann man als Besucher der Weimarer Tell Inszenierung auf dem Rütli, die
damalige geballte Widerstandskraft und den darin beinhaltenden Freiheitsdrang des einfachen aber
tapferen Mannvolkes doch hautnah und direkt miterleben. Frei von Knechtschaft und Tyrannei,
gekämpft für Volk und Land, so soll es sein im Schweizerland.

Gedanken, Werte und Ziele die auch heute noch von grosser Bedeutung sind. Es wird wieder an der Zeit,
denn Geist von damals aufleben zu lassen. Eidgenossinnen und Eidgenossen, seid stolz auf euer einzig
Vaterland. Mag das „Aufstemmen“ gegen politische Missstände auch beschwerlich erscheinen, so ist es
doch die Freiheit, die ihr damit zu erlangen vermögt.

 


Wilhelm Tell hat real existiert und ist kein Mythos!

Wilhelm Tell hat real existiert und ist kein Mythos!

«Viel am Hut mit Wilhelm Tell»

Vor zwei Jahrhunderten erschien Friedrich Schillers «Wilhelm Tell». 2004 ist deshalb das Jahr, in dem
man den Mann der Freiheit und den Dichter ehrt. Wieder wird die Frage gestellt: Gab es ihn? Hat das
dramatische Geschehen stattgefunden? In Büchern mit Märchen und Legenden erscheint Tell doch
neben dem «Herdmannli vom Pilatus», dem «Teufel und den hundert Raben». Da sind die, welchen Tell
für einen Prahlhans, einen Revoluzzer, einen Mörder oder gar für einen Terroristen halten.

Vor 18 Jahren erschien das Buch «Und es gab Tell doch». Wie es dazu kam? Ich erforschte die Geschichte
meiner Familie, stiess dabei in Dokumenten aus der Zeit um 1300 auf Hinweise, Indizien, Belege zur
Tellgeschichte. Es war nicht leicht, sich in die mittelalterliche Lebensweise, in das Sprachverständnis
dieser Zeit hinein zu finden. Die Leute dachten anders als wir, schrieben und sprachen anders. Ohne
grundlegende Kenntnisse des Mittelhochdeutschen, des damaligen Lehenssystems und des Clandenkens
der Familien kommt man zu keinen Forschungsergebnissen. Das Studium der Wirtschafts- und
Rechtsgeschichte und der politischen Situation ist Voraussetzung.

Anders bei Friedrich Schiller. Er formte sein Epos dramaturgisch, allein die Konfrontation Gesslers mit
Wilhelm Tell ist sein Anliegen. Schiller war nicht Tells Biograf. Er war sein Dramaturg. Worauf stützte
Schiller sein Wissen? Die früheste Tellgeschichte enthält das «Weisse Buch von Sarnen» um 1470,
wovon Schiller wahrscheinlich eine Abschrift besass. Johann Wolfgang von Goethe wollte ebenfalls über
Tell schreiben, übergab jedoch sein Mauskript Schiller. Im Wesentlichen entspricht Schillers «Tell» dem
Geschehen, jedoch dramatisiert er die Höhepunkte auf die Grussverweigerung, den Apfelschuss, Tells
Sprung ans Ufer und die Erschiessung Gesslers. Von der explosiven politischen Situation nimmt Schiller
kaum Notiz.

Gessler und Tell waren Exponenten der Konfrontation, ausgelöst durch Habsburgs Machtstreben
gegenüber dem Willen zur Selbstbestimmung der Urschweizer. 1291 kaufte König Rudolf von Habsburg
Luzern mit seinen umliegenden Dinghöfen, den heutigen Gemeinden, vom Abt von Murbach. Des Königs
Absicht war der Gütertransport über den Vierwaldstättersee zu beherrschen und die Gebirgspässe über
das St. Gotthardmassivs zu kontrollieren. Hätte Habsburg dieses Ziel erreicht, wäre dem Königshaus der
Zugang zur Lombardei offen gewesen und die Neuerrichtung des römischen Reiches deutscher Nation
wäre in greifbare Nähe gerückt.

Schiller blieb vieles unbekannt, was mit der Tellgeschichte zusammenhängt. Ihm fehlten zur Einsicht
zeitgenössische Urkunden, Zinsrodel, Jahrzeitbücher. Wer sie zu lesen versteht, dem öffnen sich
Einblicke in ein Zeitgeschehen, dessen Darstellung eine Fortsetzung der Tellgeschichte rechtfertigen
würde. Wie starb er, unser Held? Die Legende will, dass Tell bei der Rettung eines Kindes im
Schächenbach ertrank. Dem war nicht so. Tell ist nachweisbar ermordet worden, obwohl Sühne geleistet
wurde. Oberhalb der «hohlen Gasse» steht der Sühnestein. Tells Sohn Konrad, der «Apfelbube»,
heiratete eine Enkelin des Vogts. Es herrschte jedoch die Blutrache. Bei schweren Vergehen war
Selbstjustiz erlaubt.

Dokumente lassen erkennen, dass Schiller seinem «Wilhelm Tell» weitere brisante Ereignisse hätte
hinzufügen können. Aber wer nimmt sich schon die Mühe, während drei Jahrzehnten in mehr als zwei
Dutzend Archiven alles zu erfassen, was Licht in die Tellgeschichte bringt. Meine liebe Frau und ich
taten es. Auch wir sind «urschweizerisch»; unsere Familiengeschichte reicht tief ins hohe Mittelalter.

Wie denken wir über Tell? Er war der heroische Widerstandskämpfer gegen feudale Willkür. Sein Tun
bewirkte, dass sich die Waldstätte gegen Habsburg auflehnten. Wieso sollten die Urner ihr Gebiet
Habsburg überlassen? Sie hatten die Verkehrswege erschlossen, Brücken erbaut, den Warentransit und
den Personenverkehr über den St. Gotthard ermöglicht. In einer rauen, von Lawinen bedrohten
Gebirgswelt fanden sie unter Lebensgefahr ihr Auskommen.

Es gab den Tell. Er wirkte mit. Den Glauben daran kann man nicht erzwingen. Man kann nur durch
Beweise überzeugen.
Und die liegen in unseren Archiven.

Arnold Claudio Schärer, Autor des Buches “Und es gab Tell doch”

Originalartikel 10. Juli 2004 Berner Zeitung als pdf


Bücher

  
Und es gab Tell doch – Neue Forschungsergebnisse zur Gründungsgeschichte – Arnold Claudio Schärer
der Eidgenossenschaft. ISBN 3 85725 106 2 – 1986 – 1. Auflage von 4000 Stk. vergriffen – aus dem Archiv von Patriot.ch


Rütlibund und Wilhelm Tell. Nach neuen Forschungsergebnissen. – 1934 – vergriffen – aus dem
Archiv von Patriot.ch

 


 
Wilhelm Tell Schaubuch – Matzinger Getreideflocken AG Lenzburg – ca. 1960 – vergriffen – aus dem
Archiv von Patriot.ch


Wilhelm Tell – P.M. HISTORY – Das grosse Magazin für Geschichte – 6/2000 – vergriffen – aus dem
Archiv von Patriot.ch

 
Globi und Wilhelm Tell – Globi Verlag – ISBN 3 85703 117 4 – lieferbar

      
Wilhelm Tell – Silva Verlag – 1955 – vergriffen – aus dem Archiv von Patriot.ch

  
Wilhelm Tell Comics – aus dem Archiv von Patriot.ch


Bildergallerie

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Verweise

Friedrich von Schiller

Hohlegasse

Tell-Freilichtspiele Interlaken

Tell Museum Bürglen

Tellspiele Altdorf

Turbolader für Patrioten – Wilhelm Tell

Wilhelm Tell – Das Portal zum Armbrust- und Bogenschiessen

Wilhelm Tell war ein Zürcher – Stadt Opfikon

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