Wir
bitten diese Information breit bei Interessierten zu
streuen:
Nach Studium dieses Artikels sollte jedem Bürger und
Politiker bewusst
sein, dass
die Kantone und die Gemeinden nicht mit
Steuern diskriminieren.
Vielmehr scheint
es um die wirtschaftliche Niederringung
einer eigenständigen Schweiz zu gehen...
Psychologische Kriegsführung gegen die Schweiz
EU Doppelmoral bei der Steuerpolitik
Währenddessen EU-Sonderwirtschaftszonen mit 0% Steuern locken,
eschauffiert sich Barroso über Wollerau und Co.
José Manuel Barroso ist schlau, sehr schlau.
Lange wird er mit seinen Beratern an seiner neuesten Kampagne
gegen
die unabhängige Schweiz gearbeitet haben, gestern hat er sie
lanciert. Angeblich sei nun die Steuerpraxis gewisser
Kantone und Gemeinde "diskriminierend", weil Unternehmen - die
hauptsächlich in der EU tätig seien - Steuerver-
günstigungen erhielten. Genau hat er sich dabei nicht
"eingelassen", warum auch; lässt doch diese Art von Kampagne
vieles offen und trifft den Nerv der Antidiskriminierer.
Mit seinen Äusserungen hat er nämlich die
"Antidiskriminierer" und Gleichmacher auf seiner Seite, die
politische Linke
in der Schweiz wird Beifall klatschen und vielleicht finden sich
gleich noch ein paar inländische Unternehmen, die sich
nun diskriminiert fühlen und freudig auf diese Propagandawelle
aufspringen.
Ging es noch 2005 allgemein um die
Steuervorteile in der Schweiz und die Verlagerung von EU
Unternehmen in die
Schweiz und um "unangemessene Beihilfen", hat man sich von
diesem Argumentationsstrang verabschiedet. Zu
offensichtlich war wohl der Anspruch den die EU Eliten da
formulierten nicht mit der europäischen Realität gedeckt.
So wurde gerade gestern wieder ein Fall von geplanten
Subventionen in Deutschland sichtbar. Dort möchte man
nämlich 15.000 ehemalige Bundespostbeamte in den vorzeitigen
Ruhestand schicken
(http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,424720,00.html)
; Telekom, Deutsche Post AG und Co. können nämlich
so eine Menge Geld sparen. Teuere Arbeitsplätze mit üppigen
sozialen Leistungen verschwinden, die ehemaligen
Staatsunternehmen können Personalkosten alleine dadurch
einsparen, dass sie 15.000 "Billiglöhner" dafür einstellen
würden. Diese Tendenz gibt es seit Jahren - allerdings wurde man
eben die ehemaligen Staatsbediensteten einfach
nicht los. Und das trotz grosszügiger Abschiebung in die
"Deutsche IV" der Beamten. So etwas gibt es ständig;
Beihilfen und Subventionen sind Standard in der Umverteilungs
EU. Insoweit war die Beihilfenargumentation
untauglich für einen Frontalangriff auf die Schweiz.
Das allgemeine Steuerargument war hingegen
bereits im letzten Jahr gleich bei seiner Verkündung
abgegriffen.
War doch schnell klar, dass Flattax und Co. innerhalb der EU
fröhlich sich verbreiten - bei uns gibt es gerade
einmal die Degression. Und diese auch nur in wenigen Kantonen.
Also kommt uns die EU mit dem schönen
Modewort "Diskriminierung". Hier kann jeder seine persönliche
Frustration
hineinlegen, die genaue Definition kann man dann bei Bedarf noch
nachschieben. Dabei findet es Herr Barroso
natürlich gar nicht schlimm, dass es
grosse Gebiete in der
EU gibt, bei denen Neuansiedlungen aus anderen
Staaten GAR KEINE STEUERN bezahlen. Es
handelt sich hier z.B. um die sogenannten
"Sonderwirtschaftszonen"
in Polen, deren Status der polnische Staat über 20 Jahre
festgeschrieben hat.
Sonderwirtschaftszonen (Beispielseiten auf
deutsch):
http://www.kozdra.com/sonderwirtschaftszone.php
http://www.wroclaw.pl/p/4155/
Welche Folgen diese Art von
"Wirtschaftsförderung" hat, können sie in einem neuen Beitrag
von Report Mainz,
des ARD sehen: "Slubice, ein Steinwurf entfernt von
Frankfurt/Oder. In der sogenannten Sonderwirtschafts-
zone lockt Polen Investoren mit Nullsteuern. Bis 2017. Vor allem
deutsche Mittelständler zieht es in die
Steueroase. Zur Freude polnischer Wirtschaftsförderer."
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=1270412/1eippuf/index.html
Worum geht es wirklich?
Keine Steuern, Investionsförderungen - für
"ausländisches Kapital in Wroclaw" (
http://www.wroclaw.pl/m49559/ )...
nun, dass ist ja keine "Diskriminierung" - immerhin ist Polen
bisher fest in "deutscher Hand", meinte selbst Günter
Verheugen letztens auf einer europapolitischen Veranstaltung...
Die Eu leistet sich mit offiziellen
Förderungen aus Brüssel absolute Nullsteuergebiete in
Niedriglohngebieten auf
Kosten westeuropäischer Standorte. Wir leisten uns in der
Schweiz internen, regional bestimmten und durchs
Volk legitimierten Steuerwettbewerb, folgend geringe Steuern und
das bei hohen Löhnen! Unsere Standorte
leiden nicht unter Massenabwanderung ins osteuropäische Ausland,
unser Staat gedeiht und blüht weiterhin.
Insoweit ist unser Verhalten moralisch nicht
angreifbar. Das weiss auch Brüssel, es suggeriert aber etwas
Anderes. Man spekuliert eben darauf, dass die Schweizer diese
Informationen nicht haben, die Schlüsse
nicht ziehen und die linken Medien, die ja sowieso die kantonale
Steuerhoheit im Visir haben, die
Forderung der EU nicht kritisch reflektieren. Es ist Teil der
Kampagne, das hat man sich vorher überlegt
und nutzt die Wirkmechanismen der schweizer Innenpolitik so
geschickt aus.
Es geht also offensichtlich nicht um
"unangemessene" Vorteile bei der Unternehmensbesteuerung.
Vielmehr scheint es der EU zu "stinken", dass nicht ihre Eliten
von unserer Steuer- und Wirtschaftspolitik
profitieren, dass eine Staat der im wesentlichen unabhängig von
der EU erfolgreich agiert und so die
Zentralmacht in Brüssel für andere Staaten in der EU in Frage
stellt. Wenn es auch ohne Brüssel geht,
warum dann daran festhalten?
Wir müssen verstehen, das die Machthaber in
Brüssel auf Dauer keine Existenzberechtigung haben, wenn Staaten
in Europa unabhängig von Ihnen mit durchschnittlich besseren
Ergebnissen existieren, der Wohlstand höher ist
und das Land ohne Mitglied der EU zu sein, wächst und gedeiht.
Das ist eine sehr wichtige zentrale Frage für
Brüssel! Die Schweiz ist ein Staat, der der EU gefährlich werden
kann und schon heute mit seiner Ausstrahlung
ins unzufriedene Österreich und Deutschland eine gewisse Wirkung
entfaltet. Wir müssen erkennen, dass Brüssel
seine Macht um seinetwillen ausbaut und nicht im Namen und
Auftrag der europäischen Völker tätig wird. Brüssel
ist eine von den Völkern in der EU entfremdete und eigenständige
Macht - eine Clique die am Fortkommen ihrer
Förderer und sich selbst interessiert ist und als Wasserkopf von
Abgaben der EU Staaten lebt. Brüssel ist in seiner
Existenz davon abhängig, dass die Völker Europas glauben,
Brüssel wäre nötig - diese EU sei nötig.