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02.07.2005
Wir sind besorgt über
die demokratischen Entwicklungen im Lande und sehen die
Meinungsfreiheit gefährdet.
Ein Bundesrat der von einer Vielzahl der
Rütlibesucher nicht gehört werden möchte, bekommt die Gelegenheit
auf dem Rütli zu provozieren, in dem er offen für die
Personenfreizügigkeit wirbt, der Elite- und Interventionsarmee
das
Wort redet und eine Integration von Extremisten propagiert.
Gleichzeitig organisiert er sich eine Jubeltruppe
von 400
„verdienten Sportfunktionären“ die auf Kosten des Steuerzahlers aufs
Rütli verschifft werden und
wahrscheinlich noch ein T-Shirt mit
Schweizerkreuz spendiert bekamen. Diese Leute sassen in den ersten
Reihen!
Ein starkes Stück!
Stellen wir uns
einmal vor, BR Blocher hätte auf dem Rütli eine Rede zu diesem
Anlass
gehalten und
gegen die Personenfreizügigkeit geworben – wie
wären Proteste und Zwischenrufe
wohl dann von den
Medien kommentiert
worden? Mit grossem Verständnis? Als Ausdruck der Meinung
des
Volkes, eventuell
mit einer Rücktrittsforderung verbunden?
Von all diesen
Zwischentönen erfährt der Zuschauer, Hörer oder Leser in vielen
Medien nichts, da wird auf Glatzen
gezoomt, der Rütlischwur als
Hitlergruss demagogisiert und vereinzelte Feinde der Demokratie und
Anhänger Hitlers
werden gerne als Beleg für den Rechtsradikalismus
und Rassismus der Kritiker einer Politik dargestellt, die den
Erhalt
der Schweiz als Staat gefährden. Das dass mit Füssen treten der
Neutralität, der Eigenstaatlichkeit
und der mehrfach geäusserten
Ablehnung eines EU Beitrittes durch eine Politik der kleinen Schritte
auch einzelne
Menschen „überradikalisiert“ ist fast ein Naturgesetz.
Ein sich volksnah gebender Biedermann der in Mc Carty Manier
von
„unschweizerischem Verhalten“ spricht, hat solche
Tendenzen zu verantworten und macht sich so
doppelt an der
Gefährdung der Schweizer Demokratie schuldig!
Patriot.ch
distanziert sich in jedweder Form von Rassismus, Faschismus und
antidemokratischen Tendenzen,
kommen diese nun vom Departmentsleiter
des VBS und Bundespräsidenten oder von Rütlibesuchern.
Wir erklären unseren
Missfallen über die vollkommen einseitige und tendenziöse
Berichterstattung
vieler Medien und fordern die Rütlikommission auf,
zukünftig einen demokratisch legitimierten
Redner auf dem Heiligtum
unserer Demokratiereden zu lassen. Dieser könnte von den
Rütliteilnehmern
des jeweiligen Vorjahres durch eine Abstimmung
bestimmt werden.
Dabei sind alle politischen
Richtungen zu berücksichtigen. Die
Rütlikommission muss die Kraft haben, sich von
Instrumentalisierungen
der
Bundesveraltungen frei zu halten und den
demokratischen Charakter dieser Feier im Auge behalten.
Es geht
nicht an, dass ein Bundesrat Abstimmungsparolen und politische
Propaganda auf dem Rütli
verbreitet und die Mehrheit dieses
unerträgliche Verhalten tolerieren muss! Es ist gut, dass Herrn
Schmid
ein
eisiger Gegenwind entgegen blies, auch wenn die Wortwahl
uns nicht gefallen hat.
Bei Abstimmungen über
den Redner des nächsten Jahres sind nur Gäste zu berücksichtigen,
die mit einem
selbstbezahlten Ticket und ohne Bundesgelder aufs
Rütli gefahren sind. Die schweizer Demokratie wird es aushalten
müssen Propagandisten der Bundesverwaltung, aber auch Links oder
Rechtsextremisten auf dem Rütli zu hören.
Dazu gehört auch ein
Feedback der Zuschauer und Zuhörer. Zensurtendenzen und Wegweisungen
Andersdenkender
dürfen keinen Einzug auf dem Rütli halten; nicht
erwünschte Redner sollten in jedem Falle diejenigen sein, die die
Rede
auf dem Rütli für aktuelle Abstimmungspropaganda missbrauchen
oder dort Wahlkampf betreiben. Hier sollte die
Rütlikommission
eingreifen und die Rede abbrechen. Eine Rütlirede könnte zudem auch
von mehreren Rednern gehalten
werden.
Wer Redner tätlich
angreifen möchte, so wie das in Winterthur von rund 80
Linksextremisten gegenüber Herrn Blocher
der Fall war, muss des
Rütlis verwiesen werden. Gewalt ist weder in Winterthur noch auf dem
Rütli gegen die freie
Rede tolerierbar.
Nicht hinnehmbar ist
die Schändung nationaler Symbole, wie beispielsweise gestern in
Luzern beim Telldenkmal in
eklatanter Weise geschehen. Ebenso ist
die Beschmutzung, das Beschmieren oder das Zerstören fremden
Eigentums,
wie gestern in Luzern, zu unterbinden.
Wir fordern alle
Medien auf, sich nicht weiter an der Prägung des durchsichtigen
Feindbildes des
„Rechtsextremisten“
zu beteiligen und Patrioten,
Faschisten, Antidemokraten und Rassisten jeder politischen
Einstellung in einen Topf zu
werfen.
Wir Patrioten wehren
uns dagegen in Zusammenhang mit Hitlergruss, Faschismus und Diktatur
gebracht
zu werden, wir bekennen uns zu einer direkten Demokratie in
einer Weise, wie das die meisten
Departments-
leiter nicht tun!
Für Patriot.ch Remo Stettler
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